Seminarbericht 2017 fassadentechnik 6 / 2017

 

Quelle: fassadentechnik 6 / 2017


 Seminarbericht 2017 GFF 1 / 2018

 

Quelle: GFF 01 / 2018


 Seminarbericht 2017 Fassade 06 / 2017

 

Quelle: Fassade 06 / 2017


VFT Herbstseminar 17. - 18. November 2016 in Wiesbaden - Niedernhausen

Seminarbericht 2016 fassadentechnik 06 / 2016

Seminarbericht 2016 Fassade 06 / 2016

 


VFT Herbstseminar 19. - 20. November 2015 in Wiesbaden - Niedernhausen

Attraktiv am neuen Standort Wiesbaden

Der Standortwechsel von Kassel nach Wiesbaden hat dem Erfolg des VFT-Seminars keinen Abbruch getan – im Gegenteil. Über 230 Teilnehmer konnte der Verband verbuchen. Und auch in der so wichtigen Nachwuchs-Arbeit belegen zirka 45 Studenten die neue Attraktivität von Seminar und Verband. Der Fokus auf die Aus- und Weiterbildung hat beim VFT bereits Tradition.

Einbruchschutz, Sicherheit und Wärmedämmverbundsysteme – das waren die Themenfelder, die in diesem Jahr für die Branche aufbereitet wurden. Das für selbständige Planer so wichtige Thema Recht ist ohnehin seit Bestehen des Seminars ein fester Bestandteil der Vortrags-Agenda.

Mit Einbruchschutz und Sicherheitstechnik auf Höhe der Ereignisse
Die Mannschaft um Hugo Philipp hatte mit dieser Auswahl ganz offensichtlich das Interesse ihrer Kollegen richtig eingeschätzt. Einbruchschutz ist zuvörderst ein Problem der Gebäudehülle und seit dem immensen Anstieg der Fälle und dem Vorgehen straff organisierter Banden ein weit vorne im öffentlichen Bewusstsein verankert. Zudem hat der Haushaltsausschuss des Bundestags im Mai dieses Jahres die Freigabe zusätzlicher Gelder für die Einbruchsprävention in Deutschland beschlossen. Genau die richtige Zeit also, dieses Thema auch in fachtechnischer Hinsicht für die Gebäudehülle zu erschließen.

Die beiden Kriminalräte Harald Schmidt und Sascha Scheller konnten hier über Tätervorgehen, Empfehlungen der Polizei und die Besonderheiten von Gewerbebauten kompetent referieren.

Die Überleitung zum Thema Sicherheitstechnik leistete der Vortrag des Beschussamtes Ulm. Bei bestimmten Bauvorhaben ist die Durchwurf-, Durchbruch- und Durchschusshemmung ein wichtiges Merkmal für Verglasungen und andere Fassadenmaterialien. Referent Peter Haeusler konnte hier über die Prüfkriterien von Konstruktionen fachkundige Auskunft geben.

Pionierarbeit für die Branche
Hugo Philipp, 1. Vorsitzender des VFT, leistete auch mit seinem zweiten wichtigen Thema Pionierarbeit für die Branche: Wärmedämmverbundsysteme sind fachtechnisch zu planen, den die Baupraxis belegt Schäden mit und um das System WDVS.
Zudem gilt: Die brandschutztechnischen, energetischen und wirtschaftlichen Anforderungen an die Gebäudehülle sind grundsätzlich hoch – unabhängig davon, welche Bekleidung zum Einsatz kommt. Den bauphysikalischen Teilaspekt dieses Themas referierte Prof. Dr.-Ing. Frank U. Vogdt von der TU Berlin gewohnt kenntnisreich.

Hinzu kommen die Schnittstellen zu anderen Konstruktionsarten und Funktionsteilen wie Attiken, Stürze, Fensterbänke und Fußpunkte. Hier ist ebenfalls ingenieurtechnisches Wissen notwendig – und das wurde auf dem VFT-Seminar vermittelt. Übrigens auch von einem Malermeister. Matthias Kastner referierte aus dieser Sicht seinen Stand der Dinge in Sachen WDVS.

Hineinwachsen in bewährte Strukturen
Die Mischung aus Fachinformation und Netzwerken, die Kombination aus Fachtechnik und Hersteller-Forschung und die Schnittmengen zu angrenzenden Branchen, Gewerken und Experten kennzeichnen das VFT-Seminar seit vielen Jahren. Hier kommen Fachleute miteinander ins Gespräch, die über diese Dialogbereitschaft die Beteiligten Branchen weiterentwickeln und vorwärts bringen.

Dazu trägt auch die Abendveranstaltung bei. Hier besteht die Möglichkeit, sich in entspannterem Rahmen zu vernetzten. Dass das gewünscht und angenommen wird, zeigen die steigende Besucherzahlen und das Hineinwachsen des Nachwuchses in diese bewährten Strukturen.

Christian Siemers

Legende:
1 Hugo Philipp, erster Vorsitzender des Verbandes für Fassadentechnik eröffnet das Seminar. 2 Das nennt man „gespannte Aufmerksamkeit“. 3 Carmen Christmann-Kaiser (Verbandsgeschäftsstelle) und Thomas Schack freuen sich über eine gelungene Veranstaltung. 4 Studenten der Fach- und Fachhochschulen Vilshofen und Mosbach anlässlich des Seminars. 5 Steigende Teilnehmerzahlen belegen die Attraktivität des VFT-Seminars.
6 Die Abendveranstaltung bietet Entspannung und Netzwerken gleichermaßen.

 

Quelle: fassadentechnik 6 / 2015 Cubus Medienverlag

Seminarbericht 2015 - fassadentechnik zum Download


VFT Herbstseminar

Epizentrum der Branche

Premiere beim VFT: Erstmals war das traditionelle Herbstseminar ausgebucht. Interessenten mussten sich auf einer Warteliste eintragen. Dieser Erfolg ist Ergebnis der nachhaltigen Feinjustierung bei Konzept und Themen.

„Schallschutz, Brandschutz, Bodenanschlüsse“, so lautete der diesjährige zweite Teil der Veranstaltungsreihe Fassadentechnik in der Praxis des Verbandes für Fassadentechnik (VFT). Ein zunächst unspektakulärer aber präziser Titel für eine Fachveranstaltung.

Geballte Fachtechnik in dreizehn Vorträgen
Hugo Philipp, 1. Vorsitzender des VFT, hat aber mit dem Thema Praxis den Nerv der Branche getroffen. Dieses Mal war das Seminar überbucht, eine Warteliste musste geführt werden. Zudem nutzten Studenten der Fachschulen und Fachhochschulen in Vilshofen und Mosbach die kompakte Informationsvermittlung und den Kontakt zur Branche für einen ersten Einblick in das bevorstehende Berufsleben.
Eröffnet wurde das Seminar mit dem Vortrag von Rechtsanwalt Dr. Rainer Koch, der die aktuelle Veröffentlichung des Verbandes „Fachingenieurleistungen für die Werk- und Montageplanung im Metall- und Fassadenbau“ detailliert erläuterte. Die Fallstricke bei der Leistungsbeschreibung und die Hilfestellung durch die neue Richt- linie, die allen Seminarteilnehmern kostenlos mit den Seminarunterlagen erhielten, machte Rainer Koch an praxisnahen Beispielen deutlich.

Dann ging es mit geballter Fachtechnik weiter. Hervorzuheben unter den insge- samt dreizehn, meist dreiviertelstündigen Vorträgen (!), sind der Beitrag von Matthias Zöller vom Aachener Institut für Bauschadensforschung zum Thema Bodenanschlüsse die beiden Vorträge von Branchen-Urgestein Dr.-Ing. Harald Schulz zu den Themen Beheizte Fassade und Luftschalldämmung das Bauphysik-Referat von Prof. Dr. Frank U. Vogdt zu Wärme- und Schallschutz der Vortrag von Prof. Michael Lange zur praxisorientiert Umsetzung von Bodenanschlüssen.
Das VFT Herbstseminar hat sich mit dieser Veranstaltung endgültig als Epizentrum der Branche etabliert. Zumal das für Anfang Dezember geplante Fassadensemi- nar des VDI in Köln abgesagt werden musste. Die Mischung aus Fachinformation und Netzwerken, die Verbindung von Forschung und Industrie, die Einbindung des Branchen-Nachwuchses gepaart mit der herzlichen, kollegialen Atmosphäre an bei- den Seminartagen verbindet das VFT-Seminar zu einem Mix, der die Planerkollegen anspricht. Man darf also auf die nächsten Veranstaltungen gespannt sein. Zumal das Seminar am 19. und 20. November 2015 nicht mehr in Kassel, sondern in Wiesbaden- Niedernhausen stattfinden wird.

Quelle: fassadentechnik 6 / 2014  Cubus Medienverlag

 

Seminarbericht 2014 - fassadentechnik zum Download


Fassadentechnik in der Praxis

Schon in den einführenden Worten wies Hugo Philipp (1. Vorsitzender VFT) vor dem Hintergrund des Seminar-Jubiläums auf die Wichtigkeit der Weiterbildung hin. Das Seminar solle für die immer weiter steigenden Anforderungen an die Fassadenplanung wertvolle Impulse für die Praxis geben und auch den gestandenen Fassadenprofis immer wieder neue Anregungen bringen. Zum Start beschäftigte sich Rechtsanwalt Dr. Rainer Koch mit den Veränderungen, welche die neue HOAI für die Branche mit sich bringt. Neben der Erhöhung der Honorare für die Fassadenplanung sprach der Anwalt unter anderem auch die Bedeutung des neuen AHO Hefts Nr. 28 an. Dazu gab es wertvolle Tipps zur richtigen Vertragsgestaltung.

Dipl.-Ing. Lars Anders von der Priedemann Fassadenberatung GmbH sprach zum Thema „Planungswerkzeuge in der Fassadentechnik“ und zeigte dabei anhand anschaulicher Projekte auf, wie die unterschiedlichen, am Markt verfügbaren Software-Lösungen die Fassadenplanung unterstützen und visualisieren können bzw. mittlerweile eigentlich schon fast unentbehrlich auf dem Weg von der ersten Skizze bis zum fertigen Montageplan sind. Während Michael Müller (ifo Institut für Oberflächentechnik) danach Wissenswertes zur neuen DIN EN 1090 – Ausführung von Stahl und Aluminium-Tragwerken berichtete, stellte Hans-Dieter Wahl (Gütegemeinschaft für Metallfassadensanierung) eindrucksvolle Beispiele schlecht oder falsch geplanter Sanierungen von Metallfassaden vor. Am Nachmittag referierte unter anderem noch Ralf Niemann (Montanstahl GmbH) über die Produktionstechniken und Einsatzmöglichkeiten von Stahl in Fassadenkonstruktionen. Besonders in Kombination mit großflächigen Glaselementen sei Stahl auch aufgrund seiner hohen Tragfähigkeit eine sehr gute Gestaltungsoption, so Ralf Niemann. Am zweiten Tagungstag berichtete unter anderem noch Dipl.-Ing. (FH) Erwin Schöffendt von der Hilti Deutschland AG über das sichere Verschließen von Fugen zwischen Baukörper und Vorhangfassaden. Dipl.-Ing. Hans.-H. Zimmermann sprach den Umgang mit Bauschäden im Metallbau aus der Sicht des Sachverständigen an und zeigte anschauliche Projekt-Beispiele aus der Praxis.

Das nächste VFT Seminar findet am 20./21. November 2014 statt – wieder in Kassel. Thematische Schwerpunkte werden dann Brandschutz, Schallschutz und Bodenanschlüsse sein.

Quelle: Fassade 6 / 2013 Verlagsanstalt Handwerk

Seminarbericht 2013 - Fassade zum Download


Frisch, nah dran und gut besucht

Gibt es eine Alternative zum Herbstseminar des Verbandes für Fassadentechnik (VFT), wenn es um die Technik der Fassade geht? Seit nunmehr 20 Jahren präsentierte sich die ‚Institution‘ unter den Veranstaltungen frisch, gut besucht und nah dran am Ereignishorizont der Branche.

Hugo Philipp und seine Vorstandskollegen haben sich beim Konzept für das Seminar wieder den Schwarzbrotthemen des Planer Alltags zugewendet. „Fassadentechnik in der Praxis“ war konsequenterweise Titel und Programm der zwanzigsten Veranstaltung. Bei dieser Praxisorientierung soll es auch 2014 bleiben: Eine Entwicklung, die in der Branche durch steigende Teilnehmerzahlen honoriert wird.


HOAI und BIM

Das ging auch gleich gut los. Das Reizthema „Honorar für Fassadentechnik“ hatte sich der „Hausanwalt“ des VFT, Dr. Rainer Koch aus Wiesbaden vorgenommen. Anlass für seinen Vortrag war natürlich die novellierte HOAI, die zum 17. Juli 2013 in Kraft getreten ist. Glücklich, wer ohne Hilfe eines Rechtsanwaltes in dem Dickicht aus HOAI, dem vom UBF vorgelegten AHO Heft Nr. 28 und dem einschlägigen Paragraphen 632 des Bürgerlichen Gesetzbuches sein Honorar bekommt. Wichtig, so eine der Schlussfolgerungen des Referenten, ist die kurze, schriftliche Vereinbarung zu den Leistungsinhalten und zur Honorargrundlage. Lars Anders, Geschäftsführer beim VFT-Mitglied Priedemann Fassadenberatung, Berlin hielt im Anschluss die technische Keynote-Speech. Sein Thema „Parametrische Planung an Projektbeispielen“ machte unter anderem vier Dinge deutlich. Es zeigte, wie vielfältig die Anforderungen an die Fassadenplanung je nach Projekt und Vereinbarung mit dem Auftraggeber sein können. Sein Vortrag zeigte darüber hinaus, dass es für diese Segmente der Gebäudeplanung keine durchgängige Softwarelösung gibt und folglich viel Zeit und Kosten für den Datentransfer von einem Programm zum anderen und zu Planungs-und Ausführungsschnittstellen einzuplanen sind. Der Vortrag zeigte darüber hinaus, wie international das Büro Priedemann inzwischen aufgestellt ist und dass es der internationalen, meist angelsächsischen Konkurrenz auf Augenhöhe begegnet.

Auch das Thema Building Information Modeling (BIM), zu Deutsch also Gebäude- datenmodellierung, streifte Lars Anders. Wünschenswert wäre es wohl schon, das für die komplette Planung und komplette Ausführung digital zugängliche Gebäudemodell.

Aber auch dem auf vielen Baustellen beheimatete Referenten ist eine BIM-basierte Planung noch nicht untergekommen.

Dr.-Ing. Pieter Janßen referierte spannend und kompetent, aber vermutlich leider zum letzten Mal zum Thema „Konstruktive Anschlüsse im Fassadenbau“. Bemerkenswert auch der Vortrag „Das Element Glas und die Bauphysik“ von Prof. Dr. Franz Feldmeier, der die Neuerungen den EnEV 2013 für diesen Bereich vorstellte. Auch die Vorträge von Hans-H. Zimmermann, Sachverständiger und Vorstand im zweiten Fassadenplaner-Verband UBF bilden inzwischen einen Schwerpunkt im Herbstseminar. Das Thema „Umgang mit Bauschäden im Metallbau aus der Sicht eines Sachverständigen“ sorgte kurz vor Ende der Veranstaltung für ein vollbesetztes Plenum. Gut dass das VFT-Herbstseminar auf diese Weise dazu beiträgt, die Kräfte der Branche zu bündeln. Neben den weiteren Themen und Vorträgen trägt auch die gemeinsame Abendveranstaltung zum Wohlfühlfaktor- VFT bei. Zum Zwanzigsten spendierte der Verband spontan die Getränke zum Abendessen – eine freundschaftliche und gastfreundliche Geste an die Berufskollegen, die bei vergleichbaren Veranstaltungen nicht vorkommt. Und zur Eingangsfrage dieses Artikels: Nein, aber man kann noch Kür einschieben.

Wohlfühlfaktor VFT

Knapp 170 Teilnehmer konnte das Herbstseminar des VFT im Jahr seines zwanzigsten Bestehens verzeichnen. Wie immer war die Atmosphäre kollegial und hochkonzentriert über die ganze Veranstaltung hinweg: Ein deutliches Indiz für die Nähe des Programms zum Arbeitsfeld Gebäudehülle der Teilnehmer.

Quelle: fassadentechnik 6 / 2013 Cubus Medienverlag

Seminarbericht 2013 - fassadentechnik zum Download